Neues Portal der Stiftung München online

Der soziale Inkubator der Stadt
Stiftung München stellt ihr neues Portal für gesellschaftliches Engagement vor

Das neue Portal für gesellschaftliches Engagement in München ist ab sofort online und über die Adresse www.stiftung-muenchen.de erreichbar. Im Münchner Presseclub hat die Stiftung München heute ihr Projekt vorgestellt, mit dem sie vor allem junge Münchner zu bürgerschaftlichem Engagement in ihrer Stadt und für ihre Stadt ermuntern möchte. Die Stiftung will mit dem Portal neuen, innovativen und kreativen Ideen für gesellschaftliches Engagement eine attraktive öffentlichkeitswirksame Bühne bereiten. „Wir sehen uns damit als Ermöglicher für soziales Engagement in München über alle inhaltlichen Felder hinweg“, sagte Anselm Bilgri, der Vorsitzende der Stiftung München und frühere Prior von Kloster Andechs.

Die Stiftung München wurde 2013 auf Initiative mehrerer engagierter Bürger gegründet. Hinter ihr stehen als Stiftungsräte Oberbürgermeister Dieter Reiter, der frühere Präsident des FC Bayern Uli Hoeneß, der Unternehmer Günther Karl und der frühere bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch sowie als Vorstände neben Anselm Bilgri als weiterer Vorstand der Rechtsanwalt Ernst Tandler.

„Eine Stadtgesellschaft lebt von möglichst vielen Menschen, die sich in ihren Lebensbereichen für das Gemeinwohl und für andere einsetzen“, sagte Ernst Tandler bei der Pressekonferenz. Damit sei gesellschaftliches Engagement eine der Säulen einer demokratischen und freien und sozialen Gesellschaft. „Allerdings wandeln sich Ziele und Formen des Engagements. Umso wichtiger ist es, dass sich auch junge Menschen mit ihren Themen, Ideen, Kompetenzen, ihrer Freizeit und Energie für das Gemeinwohl einbringen, auch wenn sie es anders und für etwas anderes tun wollen als ihre Eltern.“

Die Stiftung München hat daher für ihr Stiftungsportal die Idee des sozialen Inkubators entwi-ckelt: Analog zum Modell des „business incubator“ großer Unternehmen will die Stiftung München sozialen Startups zu der Unterstützung verhelfen, die sie benötigen: Förderern, Räumen, Kontakten, juristischem Knowhow, PR, öffentlicher Aufmerksamkeit und natürlich auch finanziellen Mitteln. Ein erster Schritt ist das Portal www.stiftung-muenchen.de, das als Magazin innovative Projekte beleuchtet und für Aufmerksamkeit in der Stadtöffentlichkeit sorgt. Weitere Maßnahmen der Stiftung werden folgen.

„Der Stiftung München ist es nicht primär wichtig, wofür sich Münchnerinnen und Münchner engagieren, sondern dass sie es tun“, sagte der frühere bayerische Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch bei der Pressekonferenz. Die einzige inhaltliche Begrenzung stelle der Stiftungszweck dar. „Wir wollen damit der Verdrossenheit vieler Menschen in unserer demokrati-schen Gesellschaft entgegen wirken. Engagierte Menschen sind das Gegenbild zum Wutbürger: Sie wissen um die verbindenden Werte unserer Gesellschaft. Wer sich für andere stark macht, achtet das Anderssein eines jeden Menschen.“ Er hoffe, sagte der frühere Staatsminister, dass sich die Stiftung München zu einer maßgeblichen Stimme in der Stadtgesellschaft entwickle, wenn es um gesellschaftliches Engagement gehe.

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