„Glück kommt selten allein – Warum Gemeinschaft, Mitgefühl und Singen wichtig sind“

17.12.2018 – 10.Oldenburger Schlossgespräche 2018

„Glück kommt selten allein – Warum Gemeinschaft, Mitgefühl und Singen wichtig sind“ –

Quelle: https://www.oldenburger-schlossgespraeche.de/category/galerie/

unter diesem Motto standen die 10. Oldenburger Schlossgespräche 2018. Glücklich schon mal die, die an dem prominent besetzten Abend dabei sein konnten: Unter 1000 Anmeldungen wurden 200 Gäste ausgelost. Veranstaltet werden die Oldenburger Schlossgespräche jährlich von der EWE Stiftung zusammen mit der Universität Oldenburg. Es ging um die großen Fragen: Wie lässt sich Glück eigentlich messen? Wo finden wir Zufriedenheit? Ist die erste oder zweite Lebenshälfte die bessere? Welche Rolle spielt die Gemeinschaft?

Auf dem Podium diskutierten Gunter Kreutz, Professor für Systematische Musikwissenschaften an der Universität Oldenburg, Jutta Allmendinger, Professorin für Bildungssoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin, Tobias Esch, Mediziner und Gesundheitswissenschaftler sowie Anselm Bilgri, Theologe, Coach und Mediator, ehemals Benediktiner und Cellerar der Abtei St. Bonifaz sowie Prior im Kloster Andechs.

Moderiert wurde der Abend von dem Moderator, Mediziner, Journalist, Autor und ausgewiesenem Glücksexperten Eckart von Hirschhausen, der das Fazit zog: „Gute Vorbilder, Bildung und dem eigenen Leben einen Sinn geben, das fördert unser Glück.

Der Musikwissenschaftler Gunter Kreutz betonte, dass Singen in Gemeinschaft die Menschen verbindet und sich auch noch positiv auf den Körper auswirkt. Jutta Almendinger sieht eine hohe Korrelation zwischen Bildung und Glück und macht den Gedanken fest an dem fortschrittlichen Bildungssystem der skandinavischen Länder, wo die Menschen laut Studien am glücklichsten sind. Und der Ansatz von Tobias Esch ist, dass sich ständig mit anderen zu vergleichen unglücklich macht und Neid und Missgunst schürt. Für Anselm Bilgri hängt das Glück davon ab, ob man im Leben einen Sinn sieht, der einem Kraft gibt. „In der Generation y (why – warum) suchen die Menschen gerade in ihrer Arbeit verstärkt nach dem Sinn. Sie möchten spüren, warum sie etwas tun.“

Für die glücklichen Zuhörerinnen und Zuhörer gab es dann auch noch praktische Einlagen: eine Atemübung, angeleitet von Tobias Esch und Eckart von Hirschhausen animierte zum Kanonsingen.

Mehr unter folgendem Link

 

Newsletter abonnieren